Gitarrist
Ich spiele Gitarre, seit ich sechs Jahre alt bin. Aufgewachsen in Uruguay begann mein Zugang zur Musik über das Singen und Begleiten in uruguayischer und südamerikanischer Volksmusik sowie über die populäre Musik, die mich im Alltag umgab. Erst etwas später wandte ich mich intensiv der klassischen Gitarre zu. Schon früh interessierte mich weniger ein einzelner Stil als die Frage, wie Musik auf der Gitarre funktioniert – Klang, Rhythmus, Begleitung und die Rolle des Instruments im Zusammenspiel mit anderen. Mit 14 begann ich regelmäßig zu konzertieren und nahm erfolgreich an Wettbewerben teil, bevor mich mein Weg zum Studium an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Álvaro Pierri führte. Seitdem bewege ich mich künstlerisch bewusst zwischen verschiedenen musikalischen Kontexten: ein großer Teil meiner Arbeit steht in Verbindung mit dem Tango, gleichzeitig arbeite ich regelmäßig in kammermusikalischen und stilübergreifenden Projekten, entwickle Arrangements und musiziere mit SängerInnen und Instrumentalisten in unterschiedlichen Besetzungen. Die Projekte und Aufnahmen auf dieser Seite geben Einblick in meine Arbeitsweise und die unterschiedlichen musikalischen Kontexte, in denen sie entsteht.
Hier teile ich kurze Einblicke in meinen musikalischen Alltag: neue Ideen, Arrangements im Entstehen und spontane Aufnahmen aus dem Wohnzimmer – unmittelbar und ohne Studiofilter.
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PikoTango ist mein zentrales Ensembleprojekt. Ausgangspunkt ist das klassische Tango-Repertoire, das in eigenen Arrangements weitergedacht wird. Dabei fließen Einflüsse wie Candombe, Bossa Nova oder Jazz ein, ohne den Charakter des Tangos zu verlassen – die Musik bleibt tanzbar und rhythmisch verankert.
Kammermusikalischer Zugang zum Tango-Repertoire für zwei Gitarren. Neben eigenen Arrangements und Kompositionen spielen wir auch Arrangements von Ciro Pérez und Vidal Rojas, die diese Linie unmittelbar weitergeführt haben.
Mit Daniel Arias arbeite ich in einer offenen Form des Arrangierens: Die Stücke sind nicht vollständig ausgeschrieben, sondern entwickeln sich aus Proben, Auftritten und gemeinsamen musikalischen Ideen. Es gibt feste Strukturen, gleichzeitig aber Raum für Improvisation und spontane Gestaltung – sodass sich die Musik von Konzert zu Konzert weiterentwickeln kann.
Gemeinsam mit den Gitarrenvirtuosen Arnoldo Moreno (Venezuela) und Ignacio Giovanetti (Uruguay) nahm Patricia Cheskys anspruchsvolle New York Chorinhos sowie Klassiker des lateinamerikanischen Liedrepertoires auf – in einem musikalisch faszinierenden Dialog zwischen Tradition und zeitgenössischer Klangwelt.
Patricia Morenos neues Album „Volver“, das auf dem namhaften New Yorker Label „The Audiophile Society“ erscheint, ist ab 6. April 2026
auf allen Streamingplattformen erhältlich!
Quelle: patriciamoreno.net
Garufa! ist mein ältestes Projekt – Jugendprojekt und Herzensprojekt. Aus den künstlerischen Herausforderungen ist für mich
eine Verbindung aus Popularmusik-Erfahrung und klassischer Ausbildung entstanden, die mich als Gitarrist entscheidend geprägt hat.
Hier darf ich Gitarre, E-Gitarre, Westerngitarre, Charango, Cuatro und Percussion spielen – aber auch moderieren, singen, tanzen
und schauspielern. Garufa! mischt Tango, Weltmusik, klassische Musik und Volksmusik mit Schauspiel und Humor: kein reines Konzert,
keine reine Show, kein Kabarett und kein Theaterstück – sondern alles zugleich.
Die Besetzung Gitarre und Bandoneon erlaubt ein fließendes Wechselspiel der Rollen – Melodie, Begleitung und Rhythmus wandern zwischen den Instrumenten. Dazu kommen die exquisiten Kompositionen von Milos Todorovski sowie Tango-Klassiker, die wir in eigenen Arrangements gestalten. Ein Projekt im Entstehen – und eines, auf das ich mich sehr freue.
In dieser Besetzung spielen wir ein typisches Repertoire aus Tangos, Valses, Milongas, Chacareras und Zambas – so, wie es in Buenos Aires und Montevideo in den Milongas zum Tanz erklingt. Parallel entsteht ein Folklore-Programm mit sehr eigenständigen, modernen Arrangements von Pancho Rodriguez – musikalisch klar im Stil verankert, aber mit einem frischen Blick auf Klang und Form.
Tango5 steht für die Musik Astor Piazzollas – 5 für die MusikerInnen, ihren ganz eigenen Stil und ihre Herkunft. Gegründet im Jahre 2021 setzt sich das Ensemble sowohl aus aktuellen als auch ehemaligen Mitgliedern der Wiener Symphoniker und etablierten SolistInnen aus der Klassik- und Jazzszene zusammen. Mit dem Tango als gemeinsamer Bühne in der originalen Besetzung von Piazzolla (Violine, Bandoneon, (E-)Gitarre, Klavier und Kontrabass) gestalten sie ihre Programme mal in engster Verbindung zur ursprünglichen Tradition, mal in einem neuen, individuellen Kleid.
Sophie Heinrich (Geige)
Milos Todorovski (Bandoneon/Akkordeon)
Nacho Giovanetti (Jazz Gitarre)
Maria Radutu (Klavier)
Ivaylo Iordanov (Kontrabass)
Orchester Divertimento Viennese
Das Divertimento Viennese hat sich neben der klassischen Wiener Tanzmusik auf
die legendären Hits der roaring 1920's und swinging 30's spezialisiert und bringt
diese ausschließlich in Originalarrangements zur Aufführung. Mit Temperament, Vir-
tuosität und untrüglichem Gespür für den musikalischen Puls dieser Ära besticht
das Divertimento Viennese sein Publikum im In- und Ausland (Deutschland, Eng-
land, Italien, Schweiz, Spanien, USA) und konnte sich seit seiner Gründung im Jah-
re 1998 als eines der beliebtesten Ballorchester Österreichs etablieren.
Quelle: divertimentoviennese.at
Meine Programme sind als Konzertabend, Festivalbeitrag, musikalische Umrahmung von Kulturveranstaltungen oder für Hauskonzerte buchbar.
Technical Rider (PDF) stelle ich auf Anfrage als passwortgeschützten Download bereit:
Buchungsanfragen bitte per E-Mail:
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